Unser Restaurant im Herzen des Ruhrgebietes ist nach der Provinz Bamiyan benannt. Diese Provinz liegt wieder im Mittelpunkt des vorderasiatischen Staates Afghanistan, und zwar in den Regionen Hazarajat und Hazaristan.

Das Highlight unseres Hauses ist und bleibt die afghanische Küche, die in der Hauptsache von der persischen und indischen Küche beeinflusst wird.

Eine unserer beliebten Spezialitäten in afghanischem Flair ist das Grillen von Rind, Lamm und Huhn, als Hauptbegriff "Kabab" genannt. Dabei wird das Fleisch auf Spießen über Holzkohle zubereitet, und in Verbindung mit Duftreis dem Gast serviert.

In der afghanischen Küche spielen natürlich Gewürze eine sehr große Rolle. Ein sehr bekanntes und bei den Gästen beliebtes Gewürz ist "Garom Masala". Dieses Gewürz besteht aus einem Mix von Zimt, Chili, Nelken, Paprika und Safran. Diese Gewürze kennt man ja auch in unseren Breitengraden. Aber in der afghanischen Küche wird auch viel von der persischen und arabischen Küche übernommen. Koriander, Kreuzkümmel, Minze, Dill sowie Kardamon gehören zum abwechslungsreichen Speiseplan.

Was in der afghanischen Küche auch sehr viel verwendet wird, ist die griechische Gewürzpflanze Koriander, im Afghanischen auch als "Gashneez" bekannt. Sie wird im afghanischen Volksmund auch gern "afghanische Petersilie" genannt. Wie in jeder anderen Küche der Welt, sind Zwiebeln und Knoblauch auch in der afghanischen Küche unverzichtbar.

Aber, Gewürze hin oder her: Das wichtigste Nahrungsmittel der Afghanen ist und bleibt das Weizenbrot, genannt "Non" oder auch "Chapati". Es gilt, mit Tee serviert, als vollwertiges Essen. Das Weizenbrot wird auch gerne zu anderen Gelegenheiten als Beilage benutzt, vor allem bei scharf gewürzten Suppen.

Einen sehr hohen und bedeutenden Stellenwert in der asiatischen Welt, wozu ja auch Afghanistan gehört, besitzt auch das wichtige Nahrungsmittel Reis. Aus dem langkörnigen Reis werden gerne "Pilaws" hergestellt, was soviel wie orientalischer Reiseintopf bedeutet. Den Beilagenreis nennt man "chalau", und den kurzkörnigen, klebrigen Reis bezeichnet man in Afghanistan als "bata". Weiterhin werden unterschiedliche Reisdesserts angerichtet, die man "Shola" nennt.

Auch Nudelgerichte erfreuen sich großer Beliebtheit und werden in verschiedenen Varianten zubereitet.

Als kleine Mahlzeit zwischendurch wird auch sehr gerne gefülltes Gebäck jeglicher Art gegessen. In Afghanistan ist es sogar üblich, dass gefüllte Gebäckstücke von Straßenverkäufern preiswert angeboten werden und auch regen Absatz finden.